Google
myToys.de - Die Kinderwelt im Internet

Die schöne und das Biest

Ausmalbilder die schöne und das Biest

Die Schöne und das Biest

 

Vor langer Zeit lebte in einem wunderschönen Schloss ein gutaussehender Prinz. Obwohl er alles hatte, was man sich wünschen kann, war er verzogen und hartherzig.

Seine beiden Diener, der lange Lumiere und der dicke Herr von Unruh, taten alles, um ihren Herrn bei Laune zu halten, aber der Prinz saß am liebsten nur vor dem Spiegel und bewunderte sein eigenes Spiegelbild.

In einer kalten und stürmischen Nacht kam eine alte Bettlerin zu dem Schloss und bat um ein Nachtquartier. Sie bot dem Prinzen dafür eine wunderschöne rose an. Doch der Prinz fand die Alte abstoßend und wies ihr Geschenk zurück. Als er sie fortjagen wollte, sagte die Alte: „Du solltest dich nie von Äußerlichkeiten täuschen lassen. Wahre Schönheit blüht im Verborgenen.“

Die alte Frau war in Wirklichkeit eine wunderschöne Zauberin. Als sie erkannte, wie herzlos der Prinz war, verwandelte sie ihn zur Strafe in ein hässliches Biest und verzauberte alle, die in dem Schloss lebten. Zum Abschied schenkte sie ihm einen Zauberspiegel als einziges Fenster zur übrigen Welt und die Rose, die sie ihm zuvor angeboten hatte. Diese Blume würde bis zu seinem einundzwanzigsten Geburtstag blühen. Hatte das Biest ein Mädchen gefunden, das es lieben konnte und von dem es wiedergeliebt wurde, ehe das letzte Blatt der Zauberrose abfiel, war der böse Zauber gebrochen. Gelang ihm das nicht, musste es für immer und ewig ein Biest bleiben.

 

               

 

 

 

Ausmalbilder 

Die schöne und das Biest

Viele Jahre vergingen. Eines Tages ging ein bildhübsches Mädchen namens Belle über den Dorfplatz eines kleinen Ortes, der ganz in der Nähe des verzauberten Schlosses lag. Sie war in ein Buch vertieft und übersah daher den Schwarm aller Mädchen im Dor, den Jäger Gaston. Aber Gaston sah sie sofort und beschloss: „Das ist das Mädchen, das ich einmal heiraten werde!“ Als Belle zu dem bescheidenen Häuschen kam, in dem sie und ihr Vater Maurice, ein etwas wunderlicher Erfinder, lebten, war dieser soeben mit seiner neuesten Erfindung fertig geworden. „O Papa! Das ist ja ein richtiges Wunderwerk!“ rief Belle. “Damit gewinnst du auf dem Erfinderwettbewerb ganz bestimmt den ersten Preis.“

Am nächsten Tag packte Maurice seine Erfindung auf einen Wagen, spannte sein Pferd Philippe davor und machte sich auf den Weg in die Stadt. Aber als dichter Nebel aufkam, verirrte er sich in dem finsteren Wald. Und auf einmal hörte man auch noch das Heulen von Wölfen. Philippe machte vor Schreck einen Satz, und Maurice flog im hohen Bogen aus dem Sattel. Philippe galoppierte in panischer Angst davon.

 

Um den Wölfen zu entkommen, lief Maurice immer tiefer in den Wald hinein. Plötzlich tauchte vor ihm aus der Dunkelheit ein seltsames , unheimliches Schloss auf. Mit letzter Kraft erreichte er das Schlosstor und trommelte mit den Fäusten gegen die Tür. Aber als auf sein Klopfen niemand antwortete, fasste sich Maurice ein Herz. Er öffnete selbst die Tür und betrat die große Schlosshalle.

           

Zu seiner großen Überraschung wurde Maurice von einem Kerzenständer begrüßt, der sich vor ihm verbeugte und ihn höflich im Schloss willkommen hieß. Doch dann trat eine Kaminuhr zum Kerzenständer und sagte vorwurfsvoll: „Lumiere, Sie wissen doch, dass unser Herr keine fremden Besucher im Schloss duldet.“ Da meldete sich die Teekanne zu Wort: „Seht doch, wie erschöpft der alte Mann ist! Und nun, wo er hier ist, müssen wir ihn auch behandeln wie einen Gast.“

Daraufhin setzten die seltsamen Schlossdiener Maurice ans warme Kaminfeuer und servierten ihm Tee und etwas zu essen.

 

Plötzlich polterte ein riesiges Ungeheuer in den Saal und brüllte vor Wut, als es Maurice vor dem Kaminfeuer entdeckte: „Habe ich euch nicht verboten, Fremde ins Schloss zu lassen?“ schrie es seine Dienstboten an.

„Was hat dieser Kerl hier zu suchen?“ Madame Pottine versuchte, das Biest zu besänftigen und ein gutes Wort für Maurice einzulegen. Aber das Biest hörte ihr gar nicht zu. Es packte Maurice, schleppte ihn hinunter in den Schosskeller und sperrte ihn in ein dunkles Verlies.

Unterdessen hatte die schöne Belle in ihrem Häuschen ein anderes Problem. Gaston war ganz unvermutet aufgetaucht, um sie aufzufordern, seine Frau zu werden. Er hatte bereits alles für ein Fest vorbereiten lassen, und die Hochzeit sollte sofort stattfinden. „Heirate mich, und du wirst das glücklichste Mädchen der Welt“, versprach Gaston. Aber als er Belle küssen wollte, wich sie zurück. Gaston stolperte und landete in einer Pfütze. Belle konnte sich das Lachen nicht verkneifen. Da starrte Gaston sei wütend an  und drohte: „Wenn du erst meine Frau bist, wirst du nie wieder über mich lachen!“

Kurz darauf entdeckte Belle, das Philippe ohne ihren Vater zurückgekommen war.

 

     

Weiter mit der Schönen und dem Biest hier

 

Infoseite                 Mickey Maus
Home/Startseite

 


Google

Impressum     Haftungsausschluss/Disclaimer

Sollte auf diesen Seiten ein Copyright nicht beachtet worden sein so werden wir umgehend dieses beheben.

Bitte Nachricht an  claudia@seemond.de   .  Danke