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"Die Hunnen haben China überfallen!", verkündete Chi Fu. "Ein Mann aus jeder Familie muss dem kaiserlichen Heer beitreten!" Als die Familie Fa aufgerufen wurde, drängte sich Mulan vor und flehte Chi Fu an, ihren Vater, der dem Kaiser bereits in einem früheren Krieg tapfer gedient hatte, zu verschonen. Chi Fu war wütend darüber, dass eine Frau es gewagt hatte ihn direkt anzusprechen. Mulan ließ den Kopf hängen. Sie hatte einen Fehler gemacht und schon wieder Schande über ihre Familie gebracht. Später holte Fa Zhou sein Schwert aus dem Waffenschrank. Er wusste nicht, dass Mulan ihn dabei beobachtete, wie er versuchte einige Kampfübungen zu machen. Plötzlich fühlte er an einer alten Wunde am Bein einen stechenden Schmerz und sank zu Boden. In diesem Moment wurde Mulan klar, dass ihr Vater es nicht überleben würde noch einmal in der Krieg zu ziehen. 

An diesem Abend fasste Mulan einen Entschluss. Nachdem sie zu ihren Ahnen gebetet hatte, ging sie zurück ins Haus. Dort nahm sie leise die Einberufung zum Heeresdienst vom Tisch ihres Vaters und hinterließ stattdessen den Kamm, den ihre Mutter ihr gegeben hatte. Kurz entschlossen schnitt sie sich dann mit dem Schwert ihres Vaters ihre langen, schwarzen Haare ab, zog seine Waffenkleider an und ging hinaus zu den Ställen um ihr Pferd zu holen.

 

Mulans einziger Gedanke war, das Leben ihres Vaters zu retten, als sie in die Nacht davon ritt. Kurz darauf entdeckte Großmutter Fa Mulans Verschwinden und weckte Mulans Eltern. Aber es war zu spät, sie konnten ihre geliebte Tochter nicht mehr aufhalten. Großmutter Fa betete verzweifelt zu den Ahnen der Familie und bat sie Mulan zu beschützen. Alle wussten, wenn jemand entdeckten würde, dass Mulan ein als Soldat verkleidetes Mädchen war, würde man sie töten. Im Familientempel versammelten sich die Geister der Ahnen. Ein kleiner Drachen namens Mushu, der einmal ein Familienbeschützer gewesen war, wollte Mulan retten, um seine Position zurück zu gewinnen. Aber als er versuchte eine beeindruckende Flamme zu spucken, brachte sein kümmerliches Flämmchen die anderen zum Lachen. Statt ihn Mulan zu Hilfe zu schicken, befahlen sie Mushu für diese wichtige Aufgabe den großen Steindrachen zu wecken.  Doch dabei brach Mushu aus Versehen den Kopf der Statu ab. Da erschien Kriki und überredete ihn dazu, Mulan zu folgen. 
Am nächsten Morgen fanden Mushu und Kriki Mulan in der Nähe des Soldatenlagers. Mushu zündete ein Feuer an und zeigte sich Mulan als Schatten auf einem Felsen. Dann brüllte er mit der gewaltigsten Stimme, die er hervorbringen konnte, dass Mulans Ahnen ihn geschickt hätten, um ihr beizustehen. Aber als Mulan Mushu dann aus der Nähe sah, hatte er in ihren Augen mehr Ähnlichkeit mit einer Eidechse als mit einem mächtigen Drachen. Doch ihr war auch klar, dass sie jede Hilfe brachen würde, die sei bekommen konnte. Als Mulan später im Militärlager eintraf, versteckte sich Mushu im Kragen ihrer Jacke und gab ihr flüsternd Ratschläge, wie sie sich den Soldaten gegenüber verhalten sollte. Mulan probierte sie an den ersten drei Rekruten aus, denen sie begegnete. Ihre Namen waren Yao, Ling und Chien-Po. Aber Mushu Ratschläge waren nicht gut. Als Mulans sie befolgte, kam es zu einer handfesten Rauferei. Zur gleichen Zeit traf sich Chi Fu in einem der Offizierszelte mit General Li und Shang, dem Sohn des Generals. Beide waren überrascht, als der General seinen Sohn Shang zum Hauptmann beforderte. Bevor er dann mit seinen Truppen zum Tung-Shang-Pass aufbrach, erteilte der General Chi Fu den Auftrag, ihn über Shangs Fortschritte bei der Ausbildung der Rekruten auf dem Laufenden zu halten. Nachdem sein Vater gegangen war, begab sich Shang in das Militärlager, wo inzwischen alle Rekruten in die Schlägerei verwickelt waren. Als Shang nach dem Grund dafür fragte, gaben die anderen Mulan die Schuld. "Wie ist dein Name?", fragte Shang Mulan streng. "Mein Name? Mein Name ist ..äh ...  Ping", stammelte Mulan. Als sie Shang ihren Einberufungsbefehl überreichte, wusste sie dass dies kein guter Anfang war.

     

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen begannen die Rekruten mit ihrer Ausbildung. Als erste Übung sollten sei einen Pfeil zurück holen, den Shang in die Spitze eines hohen Pfahls geschossen hatte. Zu dieser Übung gehörte auch, dass sie dabei an den Handgelenken zwei schwere Scheiben aus Bronze trugen. "Eine Scheibe für Disziplin und die andere für Stärke", sagte Shang. "Ihr werdet beides brauchen um den Pfeil zu erreichen." Genau wie alle anderen versuchten auch Yao, Ling, Chien-Po und Mulan vergebens, an den Pfeil heranzukommen. Für eine andere Übung händigte Shang den Rekruten lange Stöcke als Waffen aus. Mulan gab sich alle Mühe, aber die anderen Rekruten brachten sie ständig zum stolpern und so wurde es eine klägliche Vorstellung. In den folgenden Wochen fuhr Shang mit der Ausbildung der Rekruten fort. Er erwartete von ihnen Stärke und Disziplin. Als  er eines Tages auch noch beobachtete, wie Mulan vor Erschöpfung zusammenbrach, befahl er ihr nach Hause zurück zu kehren. Als sie seinen Befehl befolgte, erblickte Mulan den Pfeil in dem Pfahl. Sie beschloss, einen letzten Versuch zu wagen und band sich noch einmal die Gewichte um die Handgelenke. Doch sie schaffte es wieder nicht. Aber plötzlich kam ihr eine Idee. Sie band die beiden Scheiben zusammen und verwendete sie wie eine Klammer um sich damit and dem Pfahl hochzuziehen. Als sie die Spitze erreicht hatte, jubelten ihre Kameraden ihr zu. Auch Shang bewunderte Mulan für ihre Klugheit.

 

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