Winni Puuh und seine Freunde               

      

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Das Hundewetter                   

 

Ferkel wohnte in einer schönen, alten Buche im Hundert- Morgen- Wald. An einem stürmischen Herbsttag fegte er vor seiner Haustür. „Oje, ich werde diese Blätter nie wegschaffen können, bevor Puuh kommt.“ Plötzlich packte ihn ein kräftiger Windstoß und trug ihn davon. Ferkel segelte über Puuhs Kopf hinweg. „Hallo, Ferkel ! Ich wollte dich gerade besuchen kommen“, rief Puuh. „Das wäre sehr nett, aber ich bin momentan nicht zu Hause“, erwiderte Ferkel. Puuh erwischte Ferkels Schal. Aber der Schal begann sich abzuwickeln wie ein Wollknäuel. Puuh wurde durch den ganzen Wald gezogen, da er sich am Bändel festklammerte. „Mama! Mama!“, rief ruh aufgeregt. „Ein Drachen, der wie Ferkel aussieht.“ „Nein, mein Schatz“, erwiderte Kanga. „Das ist Ferkel, der wie ein Drachen aussieht.

“ Trotz aller Anstrengung und trotz seines dicken Bauches wurde auch Puuh vom boden hochgehoben. Ferkel und Puuh wurden in Eules Haus geweht. „Willkommen!“, sagte Eule überraschen. „Euer Erscheinen erinnert mich an den großen Sturm im Jahr siebenundachtzig. Onkel Ollie war sechs Wochen auf See gewesen...“  Während Eule erzählte, schwankte das Haus hin und her. Plötzlich flogen die Schranktüren auf und um Ferkel wurde es dunkel. „Uaah!“, schrie Eule. Der Baum krachte zu Boden. Es wurde zwar niemand verletzt, aber Eules Haus war völlig zerstört. „Zumindest wurde mein Lieblingssessel verschont“, sagte Eule tapfer, als die Freunde des Waldes kamen. „wir können das Haus nicht mehr reparieren“, erklärte Christopher Robin. „Also müssen wir für Eule ein neues heim finden.“ Eule übernachtete bei Christopher Robin. Das Hundewetter war nachts noch schlimmer geworden. Puuh lag wach und lauschte dem Heulen des Windes.

                        

„GRRR!“ „Was war das?“, bibberte Puuh. „GRRR!“ „ W- w- Wer ist da?“, stammelte Puuh ängstlich. „Bist du das, Ferkel?“ Niemand antwortete. Mutig stand Puuh auf und öffnete die Tür. WOMMS! Eine gestreifte Gestalt stürmte herein und warf  Puuh um. „Hallo!“, rief die Gestalt und schaute nach unten. „Ach, Tigger! Hast du mich erschreckt“, brummte Puuh. „Würdest du bitte von meinem Bauch heruntersteigen!“ „Entschuldigung!“, sagte Tigger und sprang herunter. „Was willst du, Tigger?“, fragte Puuh streng.

 „Du weißt, dass es ziemlich spät ist.“                           

„Sei auf der Hut!“, sagte Tigger und sprang im Zimmer herum. „Feindliche Heffalumps und hinterhältige Wuzzels sind im Wald unterwegs. Und sie mögen am liebsten Honig. Besonders gestohlenen Honig.“ Daraufhin sprang Tigger aus der Tür und verschwand in der Nacht. Schließlich wurde Puuh vom Bewachen seine s Honigs müde und sackte neben seinen wertvollen Töpfen zusammen. Der Regen trommelte gegen die Fensterscheibe. Puuh fiel in tiefen, tiefen Schlaf. Und er begann zu träumen... von Honig. Puuh schreckte hoch und reib sich die Augen. Regenwasser überschwemmte sein Haus. „Oje! Hilfe!“, schrei Puuh und stapfte umher. Ich muss meinen Honig retten!“ Puuh zog seine nassen Kleider aus und trug all seine kostbaren Honigtöpfe nach draußen an einen sicheren Platz. Von einem hohen Ast aus sah Puuh, wie Ferkel auf einem Stuhl aus seinem Haus heraustrieb. „Keine Sorge, Puuh!“, reif Ferkel. „Die Rettung naht.“ Ferkel hatte eine Nachricht geschrieben und diese in eine Flasche gesteckt, die nun langsam davonschwamm. Bald schon wurde die Flasche gefunden und im Wald begann die Suche. Eule entdeckte zwei Gestalten im Wasser. „Bist du das, Puuh?“, fragte sei zweifelnd, als zwei Pfoten in der Luft zappelten. „Mmmmpf!“, kam als Antwort. Puuh war von seinem Ast gefallen und steckte mit dem Kopf in einem Honigtopf. Eule geleitete Puuh und Ferkel sicher durch den Wald. „Gut gemacht, Eule!“, lobte sei Christopher Robin erleichtert. Alle jubelten, als Puuh und Ferkel wieder trockenen Boden betraten. „Die Überschwemmung geht bald zurück“, verkündete Christopher Robin. „Und deshalb feiern wir.“ Es wurde ein wunderschönes Fest mit Kuchen, lustigen Hüten und Fähnchen. „Aber Eule hat noch immer kein neues Haus“, meinte Christopher Robin traurig. Da tat Ferkel etwas sehr Edelmütiges: „Eule kann mein Haus haben“, bot er an. „Und du, Ferkel, kannst bei mir wohnen“, fügte Puuh fröhlich hinzu. Alle jubelten und tanzten vor Freude. 

 

 

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