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Fortsetzung Herkules

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Auf dem Weg nach Theben hörte Herkules plötzlich Hilferufe. Er entdeckte eine wunderschöne junge Frau, die sich in der Gewalt von Nessus befand. Ein Scheusal, das sowohl Mensch als auch Pferd war. Herkules wusste, dass es die Pflicht eines Helden war, Frauen in Not zu helfen. Bald hatte er Nessus besiegt. Die junge Frau dankte Herkules. !Ich heiße Megara. 

 

Und wie heißt du, mein tapferer Held?“ Herkules wurde ganz verlegen und konnte nur mit Mühe seinen Namen stammeln. Jemand wie Megara war ihm noch nie begegnet. Doch Megara stand in Hades’ Diensten. Als sie ihm von Herkules’ Kräften erzählte, raste Hades vor Wut. Er rief Pech und Schwefel herbei und brüllte: „Habt ihr mir nicht erzählt, Herkules sei tot? ...Wie soll ich Zeus je besiegen, solange er am Leben ist?“ Unterdessen waren Philoktet und Herkules in Theben eingetroffen. Herkules hatte noch nie eine so große und lebhafte Stadt gesehen. Überall um ihn herum riefen die Menschen laut durcheinander. „Unglaublich! Ist das alles eine einzige Stadt?“ fragte Herkules überwältigt. „Eine einzige Stadt und eine Million Probleme“, erwiderte Philoktet. „Wenn du hier überlebst, schaffst du es überall.

Schon bald konnte Herkules sich als Held beweisen. „Hilfe! Hilfe!“ rief eine Frau. „Draußen vor der Stadt sind zwei kleine Jungen unter einem Felsen eingeklemmt.“ Die Frau war Megara! Herkules hob den Felsen ohne Mühe an und befreite die Jungen. Doch da wurde er von Hydra, einem vielköpfigen Ungeheuer, angegriffen. Es kam zu einem erbitterten Kampf. Schließlich gelang es Herkules, Hydra zu töten. Er sollte nie erfahren, dass die beiden Kinder in Wahrheit Pech und Schwefel waren, die sich verkleidet hatten. Und erst recht nicht, dass Megara ein Teil von Hades’ teuflischem Plan war. In den folgenden Wochen wurde Herkules im ganzen Land berühmt, weil er sämtliche Bestien besiegte und das Leben vieler Menschen rettete.

 

Die Leute sangen Lieder über seine Heldentaten und malten sein Bild auf Krüge und Vasen. Als Herkules jedoch seinen Vater im Tempel aufsuchte, erklärte ihm Zeus, dass er noch kein wahrer Held sei. „dazu gehört mehr, als nur berühmt zu sein.“ „Was denn?“ wollte Herkules wissen. „Schau in dich! .. Hör auf dein Herz!“ erwiderte Zeus. Der böse Hades wollte noch immer verhindern, dass Herkules an der Seite seines Vaters kämpfte. Deshalb versprach er Megara, sie freizulassen, wenn sie für ihn Herkules’ Schwächer herausfinden würde. Da Megara gerne aus Hades’ Klauern entrinnen wollte, willigte sie schweren Herzens ein. Megara kehrte nach Theben zurück und fand Herkules in einem Garten.              

Aber als sei ihn näher kennen lernte und er so freundlich und liebevoll zu ihr sprach, verliebte auch sie sich in ihn. Wenn sie doch nur den Mut gehabt hätte, ihm die Wahrheit zu sagen! Als Herkules gegangen war, erschien Hades. Megara erklärte ihm, dass sie nicht länger bereit sei, bei seinem teuflischen Plan mitzuwirken. Hades schäumte vor Wut5. Aber ohne es zu wollen, hatte Megara Herkules’ schwäche verraten: seine Liebe zu ihr. Hades nahm Megara gefangen und unterbreitete Herkules einen Vorschlag: Er sollte einen Tag lang auf seine magische Kraft verzichtet, dann würde Megara fr3ei sein. Doch Herkules war nicht dumm. Hades musste ihm versprechen, dass Megara kein Leid geschehen würde. Hades willigte ein. Und Herkules gab seine Kraft auf für die Frau, die er liebte. Nachdem Herkules nun machtlos war und den Göttern nicht helfen konnte, ließ Hades gefährliche Ungeheuer los: die Titanen. Er befahl ihnen, die Götter auf dem Olymp anzugreifen. Die Titanen waren böse und unheimlich stark. Zeus und die anderen Götter konnten diesen Überraschungsangriff nicht abwehren. Unterdessen hatte Hades ein weiteres Ungeheuer, den einäugigen Zyklop, nach Theben geschickt. Dieses Monster sollte Herkules und mit ihm die ganze Stadt vernichten. Armer Herkules! Ohne seine Kräfte war er verloren. Megara hatte gro0ße Angst um Herkules. Sie flog auf Pegasus los, um Philoktet zu Hilfe zu holen. Der Kampf schien aussichtslos. Doch Herkules war schlau. Mit einem Strick brachte er das Ungeheuer zu Fall, so dass dieses über eine Klippe in die Tiefe stürzte.  Dabei riss´ es jedoch zwei riesige Säulen um. Diese drohten Herkules unter sich zu begraben. Megara erkannte die Gefahr. Sie versetzte Herkules einen Stoß, der ihm das Leben rettete.            

 

Dabei wurde sie selbst von einer Säule getroffen. Als Herkules sie in den Armen hielt, kehrten seine Kräfte zurück, Megara war verletzt. Somit war sein Pakt mit Hades ungültig geworden. Nur widerwillig verließ Herkules das verletzte Mädchen, das er liebte. Er musste jedoch seinem Vater in der Stunde der Not helfen. Philoktet versprach, bei Megara zu bleiben und sich um sie zu kümmern. Herkules schwang sich auf Pegasus, 

 

flog zum Olymp und stürzte sich in das Kampfgetümmel. Herkules Zorn war so gewaltig wie seine Kräfte. Er befreite Zeus und schleuderte die Titanen ins Weltall. Hades raste vor Wut, aber sein Traum, Herrscher auf dem Olymp zu werden, war vorbei. Um sich an Herkules zu rächen, nahm Hades Megaras Seele mit in die Unterwelt. Er wusste, dass Herkules ihr dorthin folgen würde, um sie zu retten. Herkules ritt mutig auf dem dreiköpfigen Höllenhund hinunter in die Unterwelt. Er war bereit, sein eigenes Leben zu opfern, um seine geliebte Megara zu retten. Hades ging auf diesen Tauschhandel ein. Da sprang Herkules hinab, um Megaras Seele zu holen. Zu Hades Überraschung fand Herkules dabei nicht den Tod. Indem er sein Leben für die Frau, die er liebte, opfern wollte, hatte er zum ersten Mal wie ein wahrer Held gehandelt. So war er wieder ein Gott und damit unsterblich geworden.

Zur Strafe für seine Untaten stieß Herkules nun Hades hinunter in die Tiefe, wo er für immer und ewig bleiben sollte. Bald darauf holte Zeus Herkules und Megara auf den Olymp, wo alle Götter versammelt waren. Herkules hatte endlich sein Ziel erreicht. Zeus erklärte: „Ein wahrer Held wird nicht an den Kräften seiner Muskeln, sondern an der Kraft seines Herzens gemessen.“ Aber ein Problem gab es noch. Da Megara nicht als Göttin geboren worden war, konnte sie nicht mit Herkules auf dem Götterberg leben.              

Daher sprach Herkules zu Zeus: „Vater, gerne würde ich bei dir bleiben. Aber ein Leben ohne Megara – selbst als Unsterblicher wäre für mich ohne Sinn. Ich möchte mit ihr auf der Erde leben. Endlich weiß ich, wo ich hingehöre.“ Nachdem Herkules den Olymp verlassen hatte, beschloss Zeus, seinen Sohn, auf den er sehr stolz war, auf eine ganz besondere Art zu ehren. Er machte ihn auf andere Weise unsterblich. Wenn du heute in einer sternenklaren Nacht zum Himmel hinaufschaust, kannst du mit etwas Glück das Sternbild von Herkules entdecken.

 

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